Termine

März, April, Mai

Mindestteilnehmer
35 zahlende erwachsene Teilnehmer

Leistungen

  • 1 x Empfangscocktail bei Ankunft im Hotel
  • 4 x Übernachtung im 4*-Hote, Vodice
  • 4 x Kurtaxe
  • 4 x Frühstücksbüfett
  • 3 x Abendessen, kalt/warme Büfetts
  • 1 x Fulminantes Abendessen in mehreren Gängen (Beschreibung s. u.) im Ethnoland Dalmati
  • 1 x Eintritt Krka-Nationalpark
  • 1 x Eintritt „Ethnoland Dalmati“
  • 1 x Erlebnisführung „Ethnoland Dalmati“ mit Degustation Schnaps, Wein, Schinken
  • 2 x Reiseleitung

Beschreibung Abendessen im Ethnoland:

  • Rindfleischsuppe
  • Lamm- und Kalbfleisch nach einheimischer Art, „unter der Glocke“ gegart
  • Kartoffeln „unter der Glocke“ gegart
  • Frischer Salat nach Saison
  • Selbstgebacknes Brot
  • Frituel – traditionelle Nachspeise
  • Getränke: 0,2 Ltr. Wein + o,5 Ltr. Wasser 

Reisepreise


ab EURO 198,00 pro Person im Doppelzimmer  
ab EURO 258,00 pro Person im Einzelzimmer   

Eröffnungsfahrt Dalmatien

Der Sonne entgegen...

Dalmatien besticht vor allem durch seine zahlreichen Küstengebiete. Durch ihre lang gestreckte Form und die vielen vor gelagerten Inselgruppen besitzt die Region die längste Küstenstrecke Kroatiens. Daher eignet sich die dalmatinische Gegend besonders für einen Badeurlaub. Etwa 1.000 Inseln umfasst Dalmatien insgesamt, was die gesamte Küstenlänge auf etwa 500 km ausweitet. Die Strände variieren je nach Gegend, es gibt Stein-, Kies-, Fels- und Sandstrände. An den Küstengebieten herrscht ein gemäßigtes, mediterranes Klima. Ein weiterer Grund sind die imposanten Nationalparks. Insgesamt gibt es in der Region vier solcher Parks, was die Hälfte aller kroatischen Nationalparks ausmacht. Der Krka Park beeindruckt mit Flusslandschaften und Wasserfällen, während die Paklenica-Schlucht mit über 400 Meter hohen Felsen sich auch fürs Klettern eignet. Die drei größten Städte Dalmatiens sind Zadar, Split und Dubrovnik. Alle drei besitzen sehr gut erhaltene Altstädte, die von einer etwa 2.000 Jahre alten Geschichte zeugen. Split ist mit ungefähr 200.000 Einwohnern das wirtschaftliche und politische Zentrum der Region. Mit ihrem Diokletianspalast ist die Stadt außerdem ein kultureller Höhepunkt Dalmatiens. Wer sich für die römische Geschichte der Region interessiert, findet zahlreiche Zeugnisse aus dieser Zeit, zum Beispiel im archäologischen Museum von Zadar.

Reiseverlauf

1. Tag: Direkt nach Vodice

Vodice liegt 13 km von Sibenik entfernt an einer seichten Bucht zwischen dem Kap Borovnik und der Bucht Vrulja. Das einstige Fischerdorf ist inzwischen zu einem beliebten Ferienort geworden. Am Hafen von Vodice findet man zahlreiche Souvenierstände und einen Markt sowie Wechselstuben. Hier und in der Altstadt warten zahlreiche Bars, Cafés, Gaststätten und Kneipen auf ihre Gäste.

 

2. Tag: Primosten, Trogir und Split

Kroatien, zwischen Mittel- und Südosteuropa in geografischer Sicht und zwischen Orient und Okzident in kultureller Sicht, hat Einiges zu bieten. Am Vormittag geht es zunächst nach Primosten, einer beschaulichen kleinen Stadt mit, die zwischen den Städten Split und Sibenik liegt. Wahrzeichen der Stadt und schon von Weitem sichtbar ist die Pfarrkirche Sveti Juraj. Diese befindet sich auf einer Anhöhe – im Inneren kann man den Sarkophag des Bischofs Arneric besichtigen. Macht man eine kleinen Rundgang durch die engen Pflastersteingassen der Stadt, hört man die Kirchturmglocken schon von Weitem schlagen – der Ort Primosten hat sich seinen Charme bis heute durchaus bewahrt. Dann geht es weiter nach Trogir, einem nostalgischen Inselstädtchen, dessen historischer Stadtkern völlig unter dem Schutz der UNESCO steht und somit Weltkulturerbe ist. Mit Recht, wie der Besucher schnell feststellen wird, denn dort treffen die unterschiedlichsten Baustile aufeinander, die von der wechselhaften Geschichte Trogirs zeugen und nun auf wunderbare Weise zu einer Einheit verschmolzen sind.  Nach der Führung durch das herrliche Städtchen gibt es anschließend die Möglichkeit, in einem idyllischen Restaurant zu Mittag zu essen. Die südliche Uferpromenade bietet nette Cafés von denen aus man den Anlegeplatz für die Luxusyachten im Blick hat und sein Herz für die Nautik entdecken könnte. Denn der Hafen beherbergt oftmals eine große Flotte von Segelbooten und Yachten, nicht selten von imposanter Größe sind. Am Nachmittag geht es nach Split, der heimlichen Hauptstadt Dalmatiens. Seit 1979 ist Split ins Welterbe der UNESCO eingetragen, was sie hauptsächlich der Altstadt, die zur Hälfte vom Diokletianpalast eingenommen wird, zu verdanken hat. Der Palast ist eines der am besten erhaltenen Zeugen römischer Kultur in Dalmatien. Die Innenhöfe und die Gassen sind voller Leben und die versierte Ortsführerin nimmt den Besucher mit auf eine atemlose Reise in die  Vergangenheit. Beim Verlassen des Palastes stößt man fast unweigerlich auf die „Riva“, die Flaniermeile an der Altstadt und dem Wasser entlang. Hier reihen sich kleine Bars und Geschäfte aneinander, man trifft sich zum Plausch oder auf einen Kaffee. Damit man Split auch noch in Ruhe erkunden kann, bleibt nach der Führung noch 1,5 Stunden Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden.

 

3. Tag: Sibenik, Krka Nationalpark und Ethnoland Dalmati

Wenige Kilometer hinter Sibenik eröffnen die Tore des Nationalparks Krka den Blick und Zugang zu einer einmaligen, paradiesischen Flusslandschaft, die ihresgleichen vergeblich sucht. Auf dem Gebiet des Parks schlängelt sich die Krka mal durch canyonartige Schluchten, mal entlang sanfter, begrünter Hänge. An den Ufern findet man zahlreiche Festungsruinen, auf den großflächigen Seen eine einsame Klosterinsel und nicht nur an den Aussichtspunkten blickt man auf perfekte Fotomotive. Doch das beeindruckendste und schönste am Park ist der Fluss selbst, der im Parkgebiet über sieben große Wasserfälle sowie dutzende Anstauungen, Verengungen und Stromschnellen 46 Höhenmeter überwindet und auf jedem einzelnen ein neues, faszinierendes Gesicht zeigt.  Der Nationalpark Krka umfasst eine Gesamtfläche von 142 qkm, davon entfallen 25 qkm allein auf Wasserflächen. Mit dem Bus geht es direkt ins Herz des Parks, dessen einmalige, fast paradiesisch anmutende Flusslandschaft den Besucher sofort begeistert.
Auf Grund ihrer einzigartigen Oberfläche ist das Klima an der Krka ein wenig anders als im restlichen Land: Die Canyon-Struktur im Hochplateau und die großen stillen Wasserflächen der Seen speichern die Wärme des Sommers, so dass hier auch die Winter erfreulich mild sind. Den Abschluss des Tages bildet der Besuch des „Ethnoland Dalmati“ in der Region Sibenik. Vor ein paar Jahren hatte Josko Lokas, Sohn einer exil-kroatischen Familie, die im Ruhrgebiet ihre zweite Heimat fand, die Idee, in das Land seiner Vorfahren aufzubrechen, um dort einen Themenpark zu errichten, der das Leben in Dalmatien  vor etwa 100 Jahren darstellt. Dies ist ihm mit dem „Ethnoland Dalmati“ so gut gelungen, da sich der Gast in dem naturgetreuen Nachbau eines dalmatinischen Dorfes tatsächlich in die Zeit vor etwa 100 Jahren zurück versetzt fühlt. Echte Gastfreundschaft, wie der aus Schnaps und Feigen bestehende Begrüßungstrunk, wird hier genauso gepflegt, wie auch die Zubereitung der Speisen, denn nach dem Rundgang des aus mehreren Gebäuden bestehenden Museums, worin sich Wohn- und Schlafräume einer Familie besichtigen lassen und immer wieder Kostproben dalmatinischer Spezialitäten gereicht werden, kommt es zum „kulinarischen Höhepunkt“, und zwar einem mehrgängigen Menü, das traditionell nach „Peka-Art“ (unter der Eisenglocke) gekocht wird. Dazu gibt es Wein, der aus den autochthonen Weinsorten produziert wird, die hier schon seit der Antike bekannt sind. Ein wahrhaft fulminanter Abend!

 

4. Tag: Freizeit oder Schiffsausflug zu den Kornati Inseln (fakultativ)

„Als Gott am letzten Schöpfungstag sein Werk krönen wollte, schuf er aus einer Mischung von Tränen, Sternen und Wind die Kornaten“. Dies schrieb George Bernhard Shaw nach seinem Besuch auf den Kornaten und man bekommt eine Ahnung, wie beeindruckt er gewesen sein muss von den wie ins Meer gestreuten Riffen und kleinen Inseln. Auf einer Fläche von 300km² gruppieren sich etwa 150 Inseln, deren intaktes Ökosystem einer unüberschaubaren Anzahl von Meeresbewohnern ein natürliches Refugium bieten. Es kann durchaus vorkommen, dass der Besucher Delphine springen sieht. Sehr eindrucksvoll sind die Klippenwände auf einigen Inseln, die seit jeher „Corona“, die Krone, genannt werden. Besonders markant und in Dalmatien oft zu sehen, sind die aufeinander geschichteten Steine, mit denen die Weidebauern ihre Gebiete voneinander abgegrenzt haben. Der Tagesausflug auf dem adriatischen Meer mit einem zünftigen Mittagessen auf dem Schiff und Landgängen sowie – bei guten Wetterbedingen – Bademöglichkeit,  wird auf jeden Fall tiefe Eindrücke hinterlassen.

 

5. Tag: Rückreise

Dalmatien – ein kleines Land für einen großen Urlaub – bietet endlose Sonnentage an der tiefblauen Adria, wunderschöne Küstenstädte mit antikem und mittelalterlichem Flair und eine Inselwelt, die vielseitiger und reizvoller nicht sein könnte.