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Termine

März und April

Mindestteilnehmer
25 zahlende erwachsene Teilnehmer

Leistungen

  • 1 x Welcome-Cocktail im Hotel
  • 3 x Übernachtung im 3*-Hotel
  • 3 x Frühstücksbuffet
  • 3 x Abendessen (3-Gang-Menü)
  • 1 x Besuch des Parks der Villa Giulia, Verbania
  • 1 x Besuch einer Kamelien/Azaleenbaumschule am Lago Maggiore
  • 1 x Kamelien/Azaleenpflanze pro Reisegast für zu Hause
  • 1 x Schifffahrt auf dem Lago di Orta
  • 1 x Reiseleitung für den Ausflug Locarno, Lugano
  • 1 x Reiseleitung für den Ausflug Villa Giulia, Baumschule, Lago di Orta

Reisepreis


ab € 159,00 pro Pers./Doppelzimmer
ab € 159,00 pro Pers./Einzelzimmer

Kamelien und Azaleen

Frühling am Lago Maggiore, Lago di Lugano und Lago d'Orta

Das Tessiner und Piemonteser Westufer des Lago Maggiore mit seiner subtropischen Vegetation, seinen alten Villen und Parks und seinen Ausblicken zwischen Palmen und Oleander auf Wasser, Inseln und Berge hat seit jeher nordeuropäische Träume von einer südländischen Landschaft erfüllt. In dieser milden Gegend gedeihen Pflanzen, die der himmlische Gärtner eigentlich für weit südlichere Breiten vorgesehen hatte. Glücklicherweise macht er in jedem Frühjahr für die oberitalienischen Seen eine Ausnahme, und ab März ist es dann
soweit: Kamelien in allen Farben und Formen verwandeln das Land in ein leuchtendes Blütenmeer, umrahmt vom blauglitzernden Wasser des Lago Maggiore und dem majestätischen Panorama der Alpen. Besonders liebevoll werden die Beete im Park der Villa Giulia in Verbania und natürlich im großen Kamelienpark in Locarno gepflegt, und besonders eindrucksvoll zeigt sich hier auch die Fülle und Vielfalt dieser kostbaren Blüte. Lugano, gelegen in einer Bucht am Nordufer des Luganer Sees und von imposanten Bergen geschützt, heißt seine Gäste mit dem verkehrsfreien historischen Stadtkern willkommen. Zahlreiche Bauten im lombardischen Stil, Museen, Seepromenade und Park laden zu einem entspannten Spaziergang ein. Ein Geheimtipp unter Kennern: Etwas kleiner, etwas leiser, etwas weniger mondän als seine beiden großen Brüder zeigt sich der benachbarte Lago d’Orta. Ein Besuch der Insel und des Ortes San Giulio wird Sie überzeugen, dass der „Kleine“ dennoch eine ganz große Anziehungskraft auf Erholungssuchende und Naturfreunde ausübt. Auch wer auf der Suche nach dem „richtigen“ Italien aus dem Bilderbuch ist, wird hier ganz bestimmt fündig.

Reiseverlauf

1. Tag: Da sind wir: Lago Maggiore
Kaum hat der Gast aus dem Norden die Alpen im Rücken, schon beginnt
er, die Wärme, das hellere Licht, das tiefere Blau des Himmels wahrzunehmen und spürt: Ich bin im Süden! Steht er dann am Ufer des Lago Maggiore und blickt über das glitzernde Wasser, dann weiß er: Ich bin im Urlaub! Im Hintergrund die schneeweißen Alpenzacken bis zum Mont Blanc und zum Monte Rosa, von denen Flüsse sprudelnd in den See münden. Sonnenüberflutete Promenaden voll blühender Christrosen, Jasmin, Magnolien und Oleander. Ursprüngliche Dörfer, elegante Badeorte ... Nicht umsonst haben Adelsfamilien seit jeher am Lago ihre schönsten Villen und Parkanlagen errichten lassen. Und jetzt sind Sie angekommen: Erst mal ein Gelato und einen Cappuccino. Morgen sehen wir weiter!

2. Tag: Blüten und Bummel: Locarnos Kamelienpark, Luganos Altstadt
Der Lago Maggiore ist zu jeder Jahreszeit ein Traum, aber wer blühende Kamelien liebt, der wird wie Sie im Frühling kommen und wie Tausende andere Blumenfreunde in den 2005 eingeweihten Kamelienpark von Locarno pilgern. Direkt am See schlendern Sie beim Konzert der Vögel und der Wellen auf verschlungenen Wegen wie durch ein wunderbares Labyrinth vorbei an Wasserspielen und unzähligen Beeten mit über 900 verschiedenen Kameliensorten. Wenn dieses Fest der Sinne Sie genügend berauscht hat, ruhen Sie im Amphitheater auf Steinen aus dem Maggiatal mit Blick auf den See ein wenig aus und schnuppern am größten Beet des Parkes – dem mit den duftenden Sorten. Anschließend statten Sie Lugano einen Besuch ab. Die lebendige Kulturstadt, am Nordufer des gleichnamigen Sees in einer Bucht gelegen, wird eindrucksvoll von den Aussichtsbergen Monte San Salvatore und Monte Brè umrahmt. Lugano ist nicht nur eine der wichtigsten Schweizer Wirtschaftsmetropolen. In der historischen autofreien Altstadt voller staunenswerter Blickfänge – zum Beispiel die prächtige Renaissancefassade der Kathedrale San Lorenzo – und beim Bummel über die Seepromenade und durch den Parco civico mit seiner südländischen Pfl anzenwelt spüren Sie, wie nah Sie dem Mittelmeer und der dazugehörigen Lebensart gekommen sind. Beim Espresso oder Apéro auf einem der belebten Plätze beobachten Sie das fröhliche und lebhafte Treiben, und falls Sie langsam hungrig werden: Spezialitäten des Tessins sind Minestrone, marinierter Fisch und Polenta ...

3. Tag: „So typisch!“: Park der Villa Giulia, Kamelienbaumschule und Lago di Orta

Sie haben noch nicht genug von den wunderbaren Kamelien? Das ist verständlich. Deshalb machen Sie heute auf der Fahrt zum Lago d’Orta Halt in Verbania und betrachten im Park der Villa Giulia am See und anschließend in einer Kamelienbaumschule in Gravellona Toce noch einmal voller Andacht die Blütenpracht. Der Lago Maggiore und Luganer See sind fantastisch schön. Das wissen viele. Was nicht alle wissen: Sie haben noch ein paar kleinere Geschwister, meist etwas ruhiger und inmitten traumhafter Landschaften gelegen. Ihr nächstes Ziel, der Lago d‘Orta ist so ein Geheimtipp. Im stillen Dorf Pella am Westufer legt Ihr Schiff zur Insel San Giulio ab, wo Sie in der romanischen Basilika dem Drachentöter Giulio in seinem gläsernen Sarg die Ehre erweisen und die schwarzmarmorne Kanzel aus dem 11. Jahrhundert bewundern können. Das Schiff bringt Sie dann zum Hauptort San Giulio, einem der schönsten mittelalterlichen Orte Italiens, malerisch eingebettet zwischen dem intensiven Grün der Berge und dem tiefen Blau des Wassers. Durch ein Gewirr enger Pfl astergassen, gesäumt von alten Steinmauern, führt Ihr Erkundungsspaziergang durch den autofreien Ort. Sie erklimmen die große Granittreppe, die von der über 500 Jahre alten Kirche Santa Maria Assunta zur Piazza Motta hinunterführt. Wen würde hier nicht das Gefühl „typisch italienisch!“ überkommen? Mitbringsel fi nden Sie in einem der vielen hübschen Läden, und wer keine braucht, dem fällt das Warten im Café garantiert nicht schwer.

4. Tag: Ciao, Himmelsblau ...
Während sich das Licht und die Temperaturen während der Rückfahrt
allmählich wieder heimatlich verändern, lassen Sie die Erinnerungen noch einmal Revue passieren: die drei Seen, gleichermaßen charmante und doch so verschiedene Persönlichkeiten .. die Dörfer mit ihren warmen Steinen und die Städte mit ihrem Lebenspuls ... und das Leuchten der Kamelien!