Termine

April, Mai, Juni, September, Oktober

Leistungen

    • 1 x Deutschsprachige Begrüßung am Flughafen Barcelona
    • 1 x Deutschsprachige Reiseleitung ab/bis Barcelona
    • 1 x Rundreise im klimatisierten Reisebus
    • 7 x Übernachtung in 4*-Hotels (1 x Saragossa, 1 x Biarritz, 1 x Lourdes, 2 x Toulouse,
    • 2 x Costa Brava)
    • 7 x Frühstück vom Büfett
    • 7 x Abendessen (regionale 3-Gang-Menüs)
    • 1 x Stadtführung in Biarritz
    • 1 x Führung in Lourdes „Auf den Spuren Bernadettes“
    • 1 x Besichtigung Airbus Industrie
    • 1 x Stadtführung in Perpignan
    • 1 x Stadtführung in Barcelona

    Mindestteilnehmer:
    25 zahlende Teilnehmer

    Reisepreise

    ab EURO 863,00 pro Pers./Doppelzimmer
    ab EURO 1153,00 pro Pers./Einzelzimmer

    Extras

    Ausflug nach Albi
    -    Stadtführung in Albi
    -    Eintritt Musée Toulouse-Lautrec, Albi
    -    Weinprobe im Gebiet Gaillac
    Mindestteilnehmer 20 Personen
    EURO 26,00 pro Person 

    Vor und hinter den Pyrenäen

    Barcelona – Saragossa –  Pamplona
    Biarritz – Lourdes – Toulouse – Perpignan

    Uralte Städte und moderne Kunst, Mittelmeer und Atlantik, sanfte Hügel und wilde Berglandschaften, Städte des Glaubens und der Luftfahrtindustrie: Diese Reise führt in eine eigene Welt im Grenzgebiet zwischen den beiden flächenmäßig größten Mitgliedsstaaten der EU. Das nach Unabhängigkeit von Spanien strebende Katalonien hat mit Barcelona eine der weltweit bedeutendsten kulturellen Metropolen, und in Saragossa, der Hauptstadt Aragoniens am Fluss Ebro, begegnen Sie 2000 Jahre Geschichte und es erwarten Sie beeindruckende Bauwerke, die von Römern, Mauren, Juden und Christen hinterlassen wurden. Pamplona, die Hauptstadt der autonomen Region Navarra, ist die Stadt, durch deren Straßen alljährlich im Juli tausende Menschen vor den Kampfstieren herlaufen. Vor allem der große amerikanische Autor Ernest Hemingway war es, der durch die Erwähnungen in seinen Büchern den Ruf von Pamplona in die Welt getragen hat. Wer kennt sie nicht, die berühmte Baskenmütze? Getragen wird die txapela,  was der baskische Name ist, seit sehr langer Zeit in den Gebirgstälern der Pyrenäen, im französischen Baskenland und im benachbarten spanischen Baskenland.

    Aber nicht nur die Filzmütze, auch der Cidre gehört zu den Gemeinsamkeiten der Grenzlandschaft zwischen Spanien und Frankreich. Der nächste Stopp ist das mondäne Biarritz: da es am Atlantik und zugleich am Fuße der Pyrenäen liegt, müssen Sie sich auch nicht zwischen den Reizen des Meeres und denen der Berge entscheiden. Während sich Biarritz vom Walfängerdorf zum Sehnsuchtsort am Ozean entwickelte, wurde Lourdes zu einem der größten christlichen Wallfahrtsorte, seit im Jahr 1858 einem 14-jährigen Mädchen mit dem Namen Bernadette in der Grotte von Massabielle 18 mal die Muttergottes erschienen sein soll. Toulouse mit den rot leuchtenden Ziegeldächern und Mauern zählt aufgrund der hohen Lebensqualität zu den beliebtesten Städten in Frankreich. Zum anderen ist die Stadt ein bedeutender Standort innerhalb der europäischen Luftfahrtindustrie, welche das Toulouser Stadtbild sowie das Wirtschafts- und Arbeitsleben der Region seit langer Zeit prägt. Zurück am Mittelmeer (Golf von Lyon) ist Perpignan der letzte Halt, bevor nach nur wenigen Kilometern wieder Spanien erreicht wird. Hier wohnten übrigens die Könige von Mallorca, wenn sie nicht gerade auf ihrer Insel regierten. Der Aufenthalt am Schluss der Reise an der Costa Brava dient Ihrer Erholung und Entspannung sowie einem Wiedersehen mit dem quirligen Barcelona.

    Reiseverlauf

    1. Tag: Flug nach Barcelona und Transfer nach Saragossa (ca. 320 km)
    Der Flughafen Barcelona El Prat befindet sich ca. 15 km von der Stadt entfernt und ist nach Madrid der zweitgrößte Spaniens und immerhin der zehntgrößte Europas. Nach einer weichen Landung empfängt Sie Ihr Reiseleiter, der Sie die ganze Reise begleiten wird, mit einem herzlichen „Hola“, bringt Sie zum Bus und schon geht es weiter nach Saragossa. Beschließen Sie den Tag auf dem Plaza del Pilar am Flussufer des Ebro. Hier erheben sich drei wichtige Gebäude der Stadt: die Basilika El Pilar, über die Grenzen hinaus bekanntes Wahrzeichen von Saragossa, der Palast La Lonja, der bedeutendste zivile Bau des 16. Jahrhunderts in Aragonien, in dem das ganze Jahr über zahlreiche Ausstellungen stattfinden, und die Kathedrale San Salvador (La Seo), das bedeutsamste und wertvollste Bauwerk in Aragonien.

    2. Tag: Saragossa – Pamplona- Biarritz (ca. 290 km)
    Nach dem Frühstück erwartet Sie der maurische Aljafería-Palast, eines der bedeutendsten Gebäude des islamischen Westen aus dem 11. Jahrhundert. In der Nachbarregion Navarra ist die Hauptstadt Pamplona weltberühmt für die Feria „San Fermines“ mit den bekannten Stierläufen durch die Altstadt. Bei einem gemütlichen Stadtrundgang sehen Sie die Kathedrale mir ihrer klassizistischen Fassade und die Stierkampfarena. Hier wurde Ernest Hemingway ein Denkmal errichtet. Im Baskenland, sowohl auf spanischer als auch auf französischer Seite, locken märchenhaft Strände, die schönsten vielleicht in Biarritz, dem wahrscheinlich nobelsten Ferienort an der Atlantikküste. Schlendern Sie die weitläufige Strandpromenade entlang, die sich parallel der Küste befindet. Der Leuchtturm vom so genannten Grand Plage ist bereits von weitem sichtbar. Das über 70 Meter hohe Bauwerk steht Ihnen als Aussichtspunkt zur Verfügung.

    3. Tag: Biarritz – Lourdes (ca. 160 km)
    Mitte des 19. Jahrhunderts traf sich in Biarritz der europäische Hochadel und hinterließ architektonische Spuren in Form zahlreicher Villen. Die berühmtesten sind das Château Javalquinto und die Villa der Kaiserin Eugenie, Gattin Napoleons III., heute das Hôtel du Palais. Einst flanierten hier Jean Cocteau, Ernest Hemingway, Sarah Bernhardt und Frank Sinatra, heute tun es Modedesigner wie Karl Lagerfeld und Jean-Paul Gaultier. Wie Biarritz liegt auch Lourdes am Fuße der Pyrenäen,  zugleich am Jakobsweg, der weiter nach Santiago di Compostela führt. Lourdes ist längst zum berühmtesten Marienwallfahrtsort der Welt avanciert. Derzeit reisen jährlich vier bis sechs Millionen Menschen hierher. Im festen Glauben an eine mögliche Heilung ihrer Krankheiten, Verletzungen oder Altersbeschwerden nehmen jährlich Zehntausende ein Bad im Wasser der Quelle. Für sie alle ist es eine unumstößliche Tatsache, dass der Heiligen Bernadette bei der Grotte von Massabielle mehrfach die Muttergottes erschien. Man braucht schon ein paar Stunden Zeit für Lourdes: Die Rosenkranzbasilika, im romanisch-byzantinischen Stil erbaut und berühmt für ihre Mosaiken mit einer Gesamtfläche von 2000 m², ist eine der meistbesichtigten Stätten in Lourdes und „weltweites Symbol der Brüderlichkeit zwischen den Menschen“. Die Grotte mit ihrer heilbringenden Quelle und den Bädern, die Krypta, die über der Grotte befindliche obere Basilique de l'Immaculée Conception und die unterirdische Basilika St-Pie-X gehören ebenso zum Besichtigungsprogramm.

    4. Tag: Lourdes – Toulouse (ca. 180 km)
    Unendliche Weiten, unberührte Natur, reizvolle Dörfer und Städte:
    Die Region Midi-Pyrenäen entfaltet ein Wechselspiel von Naturschauspielen und Kulturgütern. Toulouse gehört zu den herausragenden Sehenswürdigkeiten in Midi-Pyrenäen. Die Hauptstadt der Region ist mit mehr als 439000 Einwohnern auch die größte Stadt in Midi-Pyrenäen und bekannt für ihre Lebensart. Die Anziehungskraft Stadt ist enorm: Der Erfolg der Airbus- und Luftfahrtindustrie und die Dynamik einer jungen Bevölkerung schaffen eine außergewöhnliche Atmosphäre. In Toulouse werden Spitzenleistungen am Himmel vollbracht und Grenzen der Technik überschritten. Staunend blicken Sie während des Besuchs der Airbus-Industrie auf Flugzeuge, so hoch wie ein Wohnblock. Auf einem 10 Hektar großen Gelände entstehen die Giganten der Luftfahrt. Zum Tagesausklang bleibt noch Zeit für einen Besuch der Altstadt. Von der belebten Place du Capitole zweigt die mit Boutiquen gesäumte, sehr schöne Fußgängerzone Rue St-Rome ab, die wenig später in die Rue des Changes übergeht. Entlang der Straßen stehen bemerkenswerte Häuserfassaden aus dem Mittelalter und der Renaissance sowie schöne Bürgerhäuser. An der Place Esquirol führt rechts die Rue de Metz zur Pont Neuf, der schönsten Brücke von Toulouse.

    5. Tag: Fakultativer Ausflug nach Albi (R/T ca. 190 km) 
    Der heutige Tag kann als Ruhetag, für eigene Entdeckungen in Toulouse oder zur Teilnahme an dem Ausflug nach Albi genutzt werden: "Schlaraffenland" nennen die Franzosen die Region um die Stadt Albi - was sowohl in künstlerischer als auch in kulinarischer Hinsicht absolut gerechtfertigt ist. Die farbenprächtige, lebensfrohe und geschäftige Stadt an der Tarn verströmt ein südliches Ambiente. Das Bischofsviertel von Albi wurde 2010 in das Welterbe der UNESCO aufgenommen. Die erhaltene Altstadt wird vom Pont Vieux, den befestigten Ufern der Tarn, dem Bischofspalast La Berbie und der mächtigen Kathedrale Sainte Cécile, die sich wie ein Schiff aus Backsteinen über dem Fluss erhebt, geprägt. Der Bischofspalast Palais de la Berbie beheimatet auch das Henri de Toulouse-Lautrec (1864-1901) gewidmete Museum. Im Herzen der Heimat des französischen Malers ist das Museum eine Pilgerstätte für alle Bewunderer seines Werkes. Das südliche Tal der Tarn zwischen Albi und Toulouse gehört zu den ältesten Weinbaugebieten Frankreichs. Bereits vor der Ankunft der Römer wurden rund um Gaillac Reben gekeltert. Auf den sanft gewellten Hügeln werden bis heute vorwiegend alte autochtone Rebsorten angebaut, die nur in diesen Lagen zu finden sind. Ein Grund, hier einen Stopp für eine Weinprobe einzulegen.

    6. Tag: Toulouse – Perpignan – Costa Brava  (ca. 350 km)
    Beim Rendezvous in Perpignan wird der katalanische Einschlag auf den mit Platanen gesäumten Promenaden sichtbar. Ende des 13. Jahrhunderts war Perpignan die Hauptstadt des Königreichs Mallorca. Aus dieser Zeit stammt das Palais des Rois de Majorque. Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Cathédrale Saint-Jean und die Place de la Loge. Dieser Platz ist das Herz der Altstadt, dort befindet sich der ehemalige Seegerichtshof Loge de Mer aus dem Jahr 1397 und hier bekommen Sie bereits Spanische Tapas. Nach Ankunft an der Costa Brava werden Sie vom südlichen Lebensgefühl vollends in Beschlag genommen. An Abwechslungsreichtum ist die „wilde Küste“, wie die Costa Brava übersetzt heißt, sicher nicht zu überbieten. Für jeden Geschmack gibt es Kunst und Kultur, was von den Kultstätten der Steinzeit bis zu den Partystädten der Neuzeit reicht.

    7. Tag: Barcelona (R/T ca. 120 km)
    Barcelona bietet eine so große Zahl an Sehenswürdigkeiten, dass es sich lohnt, die Stadt immer wieder zu besuchen, denn sie ist voller Zauber: egal um wie viel Uhr, egal an welchem Tag. Barcelona hat für jeden etwas zu bieten, Konzerte, Opern, Theater, Ausstellungen, exzellente Restaurants, internationale Messen, Museen, Geschäfte und Kunstgalerien, aber auch ein phantastisches Nachtleben, moderne Discos und skurrile Bars. Es erwartet Sie eine Stadt voller Leben und Charme. Vor allem architektonisch ist Barcelona eine sehr vielseitige Stadt mit vielen herausragenden Bauwerken.
    Nennenswert ist das Gotische Viertel der Stadt, die Ramblas, den Plaza de Cataluña, dem Passeig de Gracia, La Sagrada Familia, Hospital de Sant Pau, Park Güell, Barcelonas Hafenviertel, Kolumbus-Denkmal und das Gaudi Museum.

    8. Tag: Rückflug
    Wo Europa sich schmal macht, rücken die Reize seiner Süd- und Westküste dicht zusammen. Zwischen dem Golf von Biscaya und dem Golfe du Lion liegen gotisch geprägte Festungsstädte neben High-Tech-Standorten, ragen Leuchttürme in Sichtweite ehrwürdiger Kathedralen empor. Beiderseits der Pyrenäen empfingen Sie Badeorte mit dem Charme des Fin de Siécle, lockten mittelalterliche Gassen, Stier-kampfgeschichte und heilige Quellen. Kaum irgendwo können Sie im Europas Süden in zwei Ländern so viel entdecken – und sich dabei den Wind zweier Meere um die Nase wehen lassen.

    Wichtige Hinweise und Bedingungen:

    • Änderungen des Reiseverlaufs, die den Charakter der Reise nicht beeinträchtigen, bleiben ausdrücklich vorbehalten.
    • Eintritte, sofern nicht ausdrücklich erwähnt, sind nicht im Fahrpreis enthalten.
    • Mahlzeiten, Getränke, sofern nicht anders erwähnt, Versicherungen sowie Trinkgelder und weitere persönliche Ausgaben sind nicht im Reisepreis enthalten.